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Sebastian Schäfer

Tools

Kleine Werkzeuge für Meetings, die ich selbst gern zur Hand hätte: Uhr, Check-in, Daily, Retro. Sie laufen im Browser, brauchen kein Konto, und Namen bleiben auf dem eigenen Gerät. Gebaut unter bytework.dev, hier ein Überblick mit dem, wofür sie taugen.

ABLAUF UND ZEIT

Ankommen, Zeit halten, reihum sprechen.

Timebox: großer Ring mit der Restzeit 05:00
DAILY RETRO WORKSHOP PITCH

Timebox

Eine große Uhr, die man aus dem Raum lesen kann. Ich schätze an Timeboxen, dass sie Gespräche kürzer machen, ohne dass jemand streng sein muss. Auf Wunsch läuft eine Kostenzeile mit, und in der Live-Sitzung sehen alle die laufende Uhr.

Agenda: Retrospektive mit fünf Punkten und laufender Restzeit
RETRO WORKSHOP SPRINT REVIEW

Agenda

Aus einer Agenda wird ein Ablauf, der sich selbst vorantreibt: Punkte mit Dauer, ein Signal beim Wechsel, danach ein Protokoll mit Plan und tatsächlicher Dauer.

Daily-Runde: Team mit sieben Personen, 90 Sekunden je Person
DAILY STAND-UP WEEKLY

Daily-Runde

Reihenfolge mischen oder fest rotieren lassen, eine Timebox je Person, Überziehung sichtbar. Was länger dauert, kommt auf den Parkplatz und wird danach besprochen.

Check-in: eine Frage in großer Schrift, darüber die Filter nach Anlass und Tiefe
DAILY RETRO WORKSHOP REMOTE

Check-in

Ein Meeting beginnt besser mit einer Frage, die jeder in einem Satz beantworten kann. Hier liegen rund 400 davon, sortiert nach Anlass und Tiefe, groß genug für den Beamer. Wer mitmachen soll, tritt mit einem Code bei, auch für das ganze Meeting in einer Live-Sitzung.

Lean Coffee: vier Schritte von Themen über Punkte und Besprechen bis Ergebnis
RETRO COMMUNITY OF PRACTICE WORKSHOP

Lean Coffee

Themen sammeln, Punkte zählen, der Reihe nach mit Timebox besprechen. Nach Ablauf entscheidet der Daumen, ob es weitergeht. Das Format gibt der Runde Ordnung, ohne dass jemand die Agenda vorgeben muss.

Wortwolke: Frage Ein Wort zum Sprint, noch ohne Antworten, daneben die Einstellungen
RETRO WORKSHOP DAILY

Wortwolke

Eine Frage stellen, alle schicken ihre Wörter vom eigenen Gerät, häufige Wörter erscheinen größer. Anonym, im Raum wie im Call, und die Wörter liegen nur im Arbeitsspeicher. Ein guter Einstieg in eine Retro: ein Wort zum Sprint.

RETRO UND MASSNAHMEN

Gemeinsam auswerten, festhalten, danke sagen.

Retro-Planer: die ersten vier Phasen einer 60-Minuten-Retro
RETRO SPRINTENDE

Retro-Planer

Eine Retro in fünf Phasen zusammenstellen, Aktivitäten tauschen und die Zeit auf 45, 60 oder 90 Minuten legen. Mit einem Klick wird daraus eine Agenda, die läuft.

Team-Vereinbarung: ausgewählte Bausteine als nummerierte Liste neben dem Baukasten
TEAMSTART RETRO REFINEMENT

Team-Vereinbarung

Arbeitsvereinbarung, Definition of Done oder Definition of Ready aus Bausteinen zusammenstellen und gemeinsam durchgehen. Die Bausteine sind ein Anfang, über den das Team spricht, keine fertige Regel.

PLANUNG UND ENTSCHEIDUNG

Schätzen, abstimmen, Kapazität und Zeitzonen im Blick.

Karten: Planning Poker mit Zahlenkarten von 0 bis 100
REFINEMENT RETRO ENTSCHEIDUNG

Karten

Planning Poker, T-Shirt-Größen, Fist of Five, ROTI und Delegationsstufen. Karte wählen, gemeinsam aufdecken, Handy hochhalten. Nichts wird eingesammelt.

Sprint-Kapazität: 49 Personentage bei sieben Personen und 70 Prozent Fokus
SPRINT PLANNING SPRINTENDE

Sprint-Kapazität

Personentage und Stunden fürs Sprint Planning: Sprintlänge, Anteil und Abwesenheit je Person, Fokusfaktor und ein grober Punktevorschlag. Hilft, bevor das Planning beginnt, bei der ehrlichen Zahl.

Zeitzonen-Planer: Berlin, London und New York mit markierter gemeinsamer Arbeitszeit
REMOTE PLANUNG VERTEILTES TEAM

Zeitzonen-Planer

Orte und Arbeitszeiten nebeneinander, gemeinsame Stunden auf einen Blick. Der Termin kommt mit Uhrzeit je Ort als Text, Link oder Kalenderdatei. Für verteilte Teams, in denen jemand sonst immer früh oder spät dran ist.

MODERATION

Signale, Zufall und der Blick aufs Geld.

Los: gezogene Person, daneben Münze und Würfel
DAILY RETRO WORKSHOP

Los

Wer fängt an, wer moderiert, wer schreibt mit? Eine Person ziehen, auf Wunsch ohne Wiederholung, bis alle einmal dran waren. Münze und Würfel liegen daneben.

Gruppen auslosen: sieben Personen in drei Gruppen
WORKSHOP RETRO PAIRING

Gruppen auslosen

Paare oder Gruppen nach Anzahl oder Größe, gleich groß bis auf eine Person. Praktisch, wenn ein Workshop in Kleingruppen weitergehen soll und niemand lange überlegen will.

Moderationskarten: rote Karte Zeit, daneben die Auswahl der Signale
WORKSHOP REMOTE PI PLANNING

Moderationskarten

Signale fürs Meeting im Vollbild: Zeit, Parkplatz, Bitte lauter, Pause. Dazu ROAM für Risiken und eigene Sätze. Im Call das Handy in die Kamera halten, im Raum auf der Bühne zeigen.

Meeting-Kostenuhr: laufender Betrag in Euro und Annahmen
REGELTERMIN RETRO PLANUNG

Meeting-Kostenuhr

Was kostet dieses Meeting? Der Betrag läuft mit, aus Personenzahl und Durchschnittssatz, dazu die Hochrechnung aufs Jahr. Das lenkt den Blick darauf, wofür Zeit eingesetzt wird.

Für hybride Meetings gibt es die Live-Sitzung: ein Code für das ganze Meeting, alle Beigetretenen folgen dem, was gezeigt wird.

In Arbeit: ehall. Live-Abstimmung für Teamevents, Retros und All-Hands. Der Saal stimmt am Handy ab, per QR-Code oder Zahlencode, das Ergebnis erscheint sofort auf dem Beamer.